Habitat Mensch - Mikrobiom eines Superorganismus

Reisehygiene - wo lauern die meisten Keimfallen im Urlaub?

Der Urlaub ist für viele die schönste Zeit des Jahres, aber in puncto Hygiene lauern Gefahren für die Gesundheit. Denn Reisezeit ist auch Keimzeit. Unter Keimen versteht man Krankheitserreger wie Bakterien, Parasiten, Pilze oder Viren. Sie können auf verschiedenen Wegen an unsere Hände und in unseren Körper gelangen, z.B. über Tröpfcheninfektionen, Schmierinfektionen, belastete Lebensmittel, Insektenstiche oder Wunden. Egal ob auf Flughäfen, Bahnhöfen oder in Hotels etwa im Ausland, Keime tummeln sich überall und können schwere Erkrankungen auslösen. Zu den größten Keimschleudern gehören WC-Brillen und Türklinken.

Worauf man sonst noch achten sollte, welche Auswirkungen Keime auf unser Mikrobiom haben und welche Tipps helfen, um sich zu schützen: über diese und viele weitere wichtigen Fragen zum Thema Reisehygiene spricht Moderatorin Iris Budowsky mit Prof. Dr. Sören Becker. Er ist Leiter des Institutes für medizinische Mikrobiologie und Hygiene am Universitätsklinikum des Saarlandes und sagt: „Essen und Trinken können in einigen Gebieten der Erde ein großer Infektionsfaktor sein.“ Besonders das Wasser aus dem Wasserhahn ist ein oft unterschätzter Faktor. Denn in vielen Ländern hat Leitungswasser keine Trinkwasserqualität und sollte auch nicht zum Zähneputzen genutzt werden. Generell rät Prof. Becker dazu, sich beim Essen an eine simple, aber wirkungsvolle Faustregel zu halten: „Koch es, schäl es oder lass es.“

 

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